Wie gut kennst Du Deine Kunden? 5 Tools für Online-Umfragen

Eine kleine Gedächtnisübung: Denk an Dein letztes Date. Was hast du vorrangig gemacht, um Dein Gegenüber näher kennenzulernen? Fragen gestellt und Antworten gegeben, hoffe ich. Um zu wissen wie jemand tickt, müssen wir mehr über ihn oder sie erfahren. Und im Geschäftlichen? Genau, da erst recht.

Deshalb sind Umfragen im Online-Business eine wichtige Informationsquelle. Lern Deine Kunden noch etwas besser kennen! Dann kannst Du intensiver auf ihre Probleme, Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Für diesen Zweck habe ich Dir fünf Tools zusammengestellt, mit denen Du künftig im Kopf  Deiner Kunden spazieren gehst.

Schnelle Abfragen mit Doodle

Doodle ist im Grundsatz ein kostenloses Umfragetool. Entscheidungen und Termine lassen sich damit ziemlich schnell finden. Eine Umfrage ist ohne Benutzerkonto binnen Sekunden erstellt. Über einen Link lädst Du Deine Kunden zur Teilnahme ein. Großer Vorteil: Doodle ist kostenfrei, intuitiv benutzbar und lässt sich in der Bezahlvariante sogar mit diversen elektronischen Kalendern verknüpfen. Wenn Du beispielsweise Webinar-Termine per Doodle-Umfrage abstimmst, hast Du den passenden Termin direkt in deinem Kalender hinterlegt.

Nette Funktion am Rande: Ist Doodle mit Deinem Kalender verknüpft, kannst Du extern über „MeetMe“ eine Verfügbarkeitsseite anlegen. Dann sehen Deine Kunden, wann Du Zeit für einen Termin hast – und wann Du bereits laut Kalender belegt bist.

Kleines Manko: Im Grunde kann jeder mit Zugang zum Link Deine Umfrage verändern, anonym Kommentare hinterlassen oder sogar mehrfach abstimmen. Die Auswertung ist so einfach wie genial: Die Option mit den meisten Stimmen wird farblich markiert und ausgezählt. Für komplexe Fragestellungen ist Doodle damit nicht geeignet.

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Doodle ist Dein Tool, wenn Du einfach nur schnell Termine im Team abstimmst.

Darf es wissenschaftlich werden? Dann nimm Surveymonkey!

Deutlich wissenschaftlicher orientiert sich Surveymonkey: Hier kannst Du schon in der kostenlosen Fassung bis zu 15 verschiedene Fragetypen erstellen, FragenPipelines anlegen und jede Umfrage mit einem Ablaufdatum versehen.

Großer Vorteil: Surveymonkey bietet Schnittstellen zu MailChimp oder CleverReach. Außerdem lässt sich der Zugang limitieren, sodass pro IP jeweils nur ein Fragebogendurchlauf erlaubt ist. In der kostenlosen Variante bekommst Du immerhin 10 Fragen pro Fragenbogendurchlauf und 100 Beantwortungen. Für kleinere, aber komplexe inhaltliche Fragen zu Deinem Angebot wahrscheinlich ausreichend.

Kleiner Nachteil: Wenn Du sämtliche Funktionen nutzen willst, kommst Du um die Premium-Variante von surveymonkey nicht herum. Erst dann steht Dir die ausgefeilte Report-Funktion zur Verfügung.

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Surveymonkey ist Dein Tool, wenn Du statistisch verwertbare Daten benötigst – und Geld für die volle Funktionsfähigkeit in die Hand nimmst.

Simpel & kostenfrei: Freesurveycreator

Komplett kostenfrei ist das Tool freesurveycreator.com. Die Auswahl ist einfach: Wähle aus, ob Du eine Multiple-Choice-Abfrage oder ein E-Mail-Feedback Formular veröffentlichen willst. Die Fragen eintragen, eine Zeile Code erhalten und auf deiner Webseite oder Landingpage einbetten – fertig. Das Feedback zur Umfrage wird Dir per E-Mail mitgeteilt. Das englische Tool ist einfach, schlicht und auf das absolut Wesentliche begrenzt. Das macht es besonders für schnelle, unkomplizierte Befragungen ohne jeden Schnickschnack interessant.

Großer Vorteil: Ähnlich wie Doodle ist die Benutzung intuitiv.

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Freeesurveycreator ist Dein Tool, wenn Du kleine, schnelle Umfragen konzipieren willst, dafür aber kein Geld aufwenden willst.

Für Google-Anhänger: Google Docs Formular

Du hast ein Google-Konto (wer nicht?) und nutzt Google sowieso für Kalender, Netzwerk, Mail, Webseitenbeobachtung und so weiter? Einfache Umfragen und Formulare kannst Du über Google Docs Formulare erstellen und auswerten. Kostenlos, versteht sich.
Fragebogenstrukturen anlegen und Antwortmöglichkeiten vorgeben – beides ist einfach und intuitiv möglich. Wenn Du häufig mit Google und Microsoft arbeitest, wird Dir die Benutzeroberfläche vertraut erscheinen. Kleiner Nachteil: Abgesehen von einer Palette an vorgegebenen Layoutvarianten gibt es keine Möglichkeit für Personal Branding. Was du natürlich umgehen kannst, in dem Du das Formular einfach in Deiner Webseite einbettest.

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Sobald Du die Auswertung machen willst, überträgt Google Docs Formulare alle erhaltenen Daten automatisch in eine Excel-Tabelle. Die lässt sich wie jedes Microsoft Office Tabellendokument bearbeiten und im Anschluss entweder im Netz verteilen, an Teamkollegen freigeben oder schlicht in verschiedenen Formaten lokal speichern.

Google Docs Formular ist Dein Tool, wenn es schnell und problemlos gehen soll – und Du keine komplexen Fragebögen entwirfst. Die Auswertung ist schnell und lässt sich direkt via Google Drive im Team bearbeiten.

Der mobile Device-Könner: Survmetrics

Dann gibt es da noch Survmetrics. In der Startversion kannst Du Dir hier eine Umfrage erstellen – die ersten 500 Antworten kosten Dich nichts. Danach greift das einfache Preismodell: $0,10 für jede Umfrageantwort. Oder $0,20, wenn das Survmetrics-Logo ausgeblendet sein soll.
Survmetrics wurde speziell für mobile Devices entworfen und bietet diverse Feature, unter anderem auch die sofortige grafische Auswertung Deiner Daten. Magst Du Videos oder Musikdateien durch grafische Elemente (Sterne, Smileys) bewerten lassen? Das liefert Dir survmetrics auf Knopfdruck. Das englisch- und spanischsprachige Tool bietet außerdem die Anbindung an diverse Partner wie Eventbrite und Mailchimp oder die Filterung der Fragebögen anhand von geologischen Kriterien. Meint: Unterschiedliche Länder, Landkreise oder Wohnorte erhalten unabhängig voneinander unterschiedliche Fragen. Falls Du es wirklich genau wissen willst.

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Kleiner Nachteil: Wenn Du die Reichweite Deiner Befragung nicht abschätzen kannst, könnten Dich die Kosten umhauen.

Survmetrics ist Dein Tool, wenn du unkomplizierte mobile Umfragen erstellen willst, die sofort grafisch aufbereitet werden.

Mit welchen Umfragetools hast Du bereits gearbeitet?

Ich freue mich auf Deine Kommentare!

Viel Erfolg und alles Gute!
Christian

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3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Danke für diese umfangreichen Tipps zum Thema „Wie gut kennst du deine Kunden?“ und die Vorstellung der 5 Tools, die mir bis auf Google Docs bis dato noch nicht bekannt waren. –
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter Bracun

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